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14.03.2017 l Schöne Tore und späte Erlösung
Spitzenreiter BW Lohne feiert 3:1-Erfolg gegen Bad Bentheim
Die Erlösung kam spät, aber nicht zu spät: Die Fußballer von BW Lohne sind mit einem Arbeitssieg ins Jahr 2017 gestartet. Der Tabellenführer der Landesliga setzte sich am Sonntag gegen das Kellerkind SV Bad Bentheim mit 3:1 (2:1) durch und festigte damit seine Spitzenposition.

BWL, das jetzt seit zwölf Partien in Folge ungeschlagen ist (acht Siege, vier Remis), liegt weiter einen Punkt vor dem SV Atlas Delmenhorst (1:0-Sieg in
Voxtrup). Der Vorsprung auf den SC Melle und Kickers Emden beträgt nun vier Punkte, diese beiden Verfolger waren gestern zum Zuschauen verdammt.

BWL-Coach Thomas Schmunkamp atmete nach dem Kraftakt auf dem Kunstrasenplatz im Heinz-Dettmer-Stadion ganz tief durch. Die Turbulenzen angesichts des Schiedsrichter-Streiks hatten ihre Spuren hinterlassen. „Haken dran, drei Punkte mehr“, fasste Schmunkamp den Nachmittag kurz und knapp zusammen.

Und er ergänzte: „Die Entscheidung hat etwas zu lange gedauert, das dritte Tor war dann schon erlösend.“ Dustin Beerräumte in der 85. Minute mit seinem zwölften Saisontreffer die letzten Zweifel am elften BWL-Sieg aus. Beer schloss einen gut vorgetragenen Konter mit finaler Vorarbeit von Jakub Bürkle mustergültig aus 15 Metern ab – das 3:1, Deckel drauf.

Zuvor hatte Tim Wernke seinen Torriecher abermals unter Beweis gestellt. Der Goalgetter brachte die Blau-Weißen zweimal in Führung (19./43.) – seine Saisontore 17 und 18. Das 1:0 leitete Felix Oevermann ein. Seinen Steilpass in die Schnittstelle der Viererkette nahm der im Winter vom TuS Bersenbrück gekommene Frank Placke auf dem linken Flügel auf, den anschließenden Querpass verwertete Wernke problemlos.

Das 2:0 war eine schöne Kopie – diesmal auf der rechten Außenbahn. Die Stationen: Steilpass Beermann auf Schneppe, Querpass, Tor. „Beide Tore waren richtig schön herausgespielt“, sagte Schmunkamp ebenso stolz wie treffend.

Ohnehin spielte der Spitzenreiter über weite Strecken der ersten Halbzeit flott nach vorne, vor allem das Duo Placke/Bürkle gab links richtig Gas. Klar war aber auch, dass der BWL-Motor nach Bad Bentheims 1:1 durch Philip Schmidt (24., Kopfball-Abstauber nach Freistoß) ein wenig ins Stottern kam. „Wir hatten einen kleinen Bruch im Spiel“, gab auch Schmunkamp später zu.

Nach der Pause war"s ein zähes Ringen. BWL agierte „etwas zu ängstlich“ (Schmunkamp), es gab zwar viel Ballbesitz, aber wenig Zwingendes. Nach Chancen von Wernke (65./80.) und Placke (84.) erlöste Beer sein Team.

Im Bild:
Antreiber über links: Lohnes Neuzugang Frank Placke (rechts) gegen
Gerrit Wilde (links) und Simon Hennig.
 
Fotos: Schikora


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