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Neuigkeiten vom Verein

26.09.2016 l Dem halben Dutzend folgt die Nullnummer
Für BW Lohne reicht es trotz vieler Chancen nur zu einem 0:0 gegen Vorwärts Nordhorn
Vor Wochenfrist überrollte BW Lohne mit starkem Angriffsfußball den VfL Wildeshausen mit 6:1, gestern folgte dem halben Dutzend an Toren aber eine Nullnummer: Vor 230 Zuschauern kam der heimische Fußball-Landesligist im Heinz-Dettmer-Stadion über ein 0:0 gegen Vorwärts Nordhorn nicht hinaus. Aufgrund der ersten Halbzeit viel zu wenig, denn da hatten die Blau-Weißen Chancen im Überfluss.

Die Gastgeber übernahmen vom Anpfiff weg die Regie und waren spieltechnisch klar tonangebend. Wie gegen Wildeshausen zeigten die Blau-Weißen gute Kombinationen, vor allem die schnellen Vorstöße über die Außenpositionen rissen etliche Lücken in die Abwehrreihe der Gäste. Auf der Gegenseite schaltete Vorwärts Nordhorn nur gelegentlich in den Vorwärtsgang; dabei deuteten die Gäste aber durchaus an, dass die neun Tore gegen den TV Dinklage (9:4) nicht ganz zufällig gefallen waren.

Die Lohner Abwehr um Torhüter Philip Kreimer musste auf der Hut sein, wurde indes aber bis zum Pausenpfiff nicht ernsthaft gefordert. Dies sah auf der anderen Seite ganz anders aus. In der ersten Halbzeit hätte BW Lohne locker zwei, drei Tore machen müssen, denn die zielstrebigen Aktionen förderten diverse Hochkaräter zu Tage. Allein ihrem überragenden Torhüter Nico Prieto-Falk hatten es die Grafschafter zu verdanken, dass sie bis zum Pausenpfiff ungeschoren davonkamen.

Erstmals brannte es im
Gästestrafraum bei einem Schuss von Lars Hausfeld, der sich auf die Latte senkte (13.). Nach einer schönen Kombination zwang Dustin Beer dann per 18-m-Schuss den Gästetorhüter zu einer Glanzparade (22.). Damit nicht genug, nur drei Minuten später gab"s eine Doppelchance: Lars Hausfeld scheiterte an Prieto-Falk, den Nachschuss setzte Kristen Bramscher nebenn das Gehäuse (25.). Und das Chancenfestival setzte sich fort, Dustin Beer (27.) und der zweimal von außen schön nach innen ziehende Alper Yilmaz (38./40.) scheiterten am Keeper.

Die verpassten Möglichkeiten gaben am Ende den Ausschlag, dass es nicht zum erhofften Dreier reichte. Mit Wiederanpfiff fanden die Gastgeber nicht mehr in ihren Spielfluss hinein. Mit der Einwechslung von Jannes Ten-Hagen für den gegen Alper Yilmaz überforderten Marco Veltmaat schlossen die Gäste eine Lücke in ihrer Abwehrreihe und gewannen somit zusehends an Stabilität. BW Lohne kam folglich nicht mehr so gut zum Zuge, die im Ansatz guten Angriffe wurden in letzter Konsequenz nicht zu Ende gespielt.

Und je länger das Spiel dauerte, desto mehr schwanden den Gastgebern die Kräfte – sie hatten sich im ersten Abschnitt letztlich zu sehr ausgepowert. Andererseits fand sich Nordhorn immer besser zurecht. Die Gäste starteten wiederholt gute Konter, doch auch diesen Ansätzen fehlte die Durchschlagskraft.

Die einzig nennenswerte Torraumszene nach der Pause gab es in der 57. Minute zu notieren, als David Heils von der Rechtsaußenposition das Außennetz traf. Immerhin stand Lohnes Abwehr und hielt auch hier die Null: Vor Wochenfrist hatte Nordhorn gegen den TV´Dinklage bekanntlich neun von zehn Schüssen im Tor versenkt.

Überblick
BW Lohne - V. Nordhorn 0:0

Lohne: Kreimer - Westerhoff, C. Bröring, Meyer, Bürkle - Oevermann, Bramscher - Yilmaz, Beer, Hausfeld (85. Wulfing) - Wernke.
Nordhorn: Prieto-Falk - Nurekenov, Milosevic, Völkerink, Veltmaat (46. Ten-Hagen) - Koops (72. Hood), Müller - Schippers, Sausmikat, Daalmann – Heils (87. Dirksen).
Tore: Fehlanzeige.
Zuschauer: 230.
Nächstes Spiel: Sonntag (2.Okt./ 15.00 Uhr) beim VfL Oythe.

Im Bild:
Nach hinten hin ließ Lohnes Abräumer Felix Oevermann nichts anbrennen. Foto: experia internet solutions


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