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24.03.2016 l Lohne bleibt zu lange im Bus – und dreht auswärts die nächste Nullrunde
Landesligist kassiert 0:2-Niederlage beim Kellerkind SV Wilhelmshaven / BWL-Coach Dauny enttäuscht: „Unnötig wie ein Kropf“
Es bleibt dabei: Auswärts läuft beim Fußball-Landesligisten BW Lohne wenig bis gar nichts zusammen. Jüngstes Beispiel: Beim bisherigen Tabellenvorletzten SV Wilhelmshaven zogen die Lohner gestern mit 0:2 (0:1) den Kürzeren. Mit nur vier Punkten aus acht Spielen ist BWL Drittletzter in der Auswärtstabelle. Keine Frage: Das muss unbedingt besser werden, denn bis zum Saisonende stehen noch acht Begegnungen in der Fremde an.

Die jüngste Nullrunde am Jadebusen war nach Angaben von BWL-Coach Daniel Dauny „unnötig wie ein Kropf“ und hatte ihre Ursache in einer schwachen ersten Halbzeit. „Die haben wir total verpennt. Alle waren wohl noch mit den Köpfen im Bus. Da passte vor der Pause irgendwie gar nichts zusammen“, haderte Dauny mit dem Fehlstart.

Eine Verkettung von Fehlern führte auch zum 0:1. Nach einer Ecke, die laut Dauny „so nie entstehen darf“, und einer missglückten Befreiung bekam Lohnes Kapitän Christian Bröring einen 20-m-Schuss an die Hand – Elfmeter für den SVW. Robert Plichta, bester Torschütze des früheren Regionalligisten, ließ sich nicht zweimal bitten und traf zur Führung der Gastgeber
(23.).

Bei BW Lohne lief im Vorwärtsgang wenig. Der Top-5-Anwärter schaffte es zunächst nicht, die schwierigen Platzverhältnisse zu akzeptieren. Coach Dauny bezeichnete die Bedingungen als „katastrophal“ und meinte: „Unser Trainingsplatz ist besser als dieser Rasen hier im Stadion.“ Wilhelmshaven, das in der Vorwoche bereits den Tabellenzweiten SC Melle mit 3:1 besiegt hatte, war es völlig schnuppe – die Führung spielte den Hausherren in die Karten.

Nach dem Seitenwechsel steigerte sich BW Lohne erheblich. Es entwickelte sich ein „Spiel auf ein Tor“ (Dauny). Allein: Es haperte am Abschluss. Chancen für den Ausgleich gab es genug. Vor allem in der Schlussphase, als die Gäste alles nach vorne warfen, lag das 1:1 förmlich in der Luft. Dio Ipsilos (80.) und Mursel Smakolli (84./88.) hätten es richten können, sie verfehlten aber das Ziel und müssen weiter auf ihr Saisontor 12 bzw. 14 warten.

Der SV Wilhelmshaven machte es besser – und zwar in Person von Plichta. Dritte Minute der Nachspielzeit: Freistoß für Lohne, alle Mann nach vorne, Wilhelmshaven fängt den Ball ab, Befreiungsschlag auf Plichta, der Mittelfeldspieler zieht auf und davon und macht mit seinem sechsten Saisontor alles klar. Fazit von Dauny: „Ein Spiel, das wir schnell abhaken müssen.“


Überblick:
Wilhelmshaven - Lohne 2:0

Wilhelmshaven: Krey - Köhler, Kück, Kurzawa, Avramescu - Schlumberger, Atoui (63. Tiegges) - El-Ali (59. Lamberty), Janssen, Plichta - Wielspütz.
Lohne: Kreimer - Bramscher, Bröring, Sandvoß, Meyer (77. Olberding) - Schneppe, Oevermann, Westerhoff (59. Hofmann), Niedfeld (59. Wulfing) - Smakolli, Ipsilos.
Tore: 1:0 Plichta (23., Handelfmeter), 2:0 Plichta (90.+3).
Zuschauer: 202.
Nächstes Spiel: Sonntag (3.4., 15.00 Uhr) gegen TSV Oldenburg.

Im Bild:
Rückschlag in Wilhelmshaven: Lohnes Coach Daniel Dauny.

Foto:
Schikora

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