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01.03.2016 l Offener Schlagabtausch endet mit Lohner 4:2-Sieg
Nordhorn nah dran am Remis / Dauny: „Beide wollten drei Punkte“
Drei Tore erzielte Mursel Smakolli – eins Felix Schneppe, der an allen BWL-Treffern beteiligt war und auch ein Sonderlob vom Coach erhielt.

Aufatmen bei BW Lohne. Der heimische Landesligist hat in einem turbulenten Fußballspiel Vorwärts Nordhorn am Sonntag mit 4:2 (2:1) in die Knie gezwungen. Nach jahresübergreifend drei Partien ohne Sieg war der Dreier gegen den Tabellennachbarn umso wichtiger, weil er das Polster zur breiten Gefahrenzone vergrößerte.

Drei Tore von Mursel Smakolli, der seine Saisonquote auf zwölf erhöhte, und ein Treffer von Felix Schneppe, der zudem bei allen Smakolli-Treffern als Vorbereiter aktiv war, ebneten den Weg zum siebten Saisonsieg – in einem Spiel, das auf Messers Schneide stand. Der starke Gast aus der Grafschaft verlangte den Blau-Weißen alles ab. Das sah auch Lohnes Trainer Daniel Dauny so. „Es war ein Spiel mit zwei guten Mannschaften, die beide drei Punkte haben wollten. Am Ende haben wir es ein bisschen besser gemacht“, erklärte der Coach, der mit der Mannschaftsleistung trotz einiger Fahrlässigkeiten in der Defensivordnung sehr zufrieden war.

Matchwinner war mit seinen drei Toren Smakolli, doch Dauny hob besonders die individuelle Vorstellung von Felix Schneppe auf der rechten Außenbahn im Mittelfeld hervor. „Felix war der Gewinner des Spiels. Er hat richtig gut gespielt.“ Für den Lohner Trainer war vor allem wichtig, dass man die Distanz zu den Abstiegsplätzen ausgebaut hat.

Die Partie begann munter und mit Lohner Vorteilen. In der 15. Minute ging BWL nach einer Bilderbuchkombination über Schneppe, Christian Hegerfeld und dem aus etwa 15 Metern vollendenden Smakolli mit 1:0 in Führung. Die Lohner ließen den Ball gut laufen und knüpften nahtlos an die gute erste Hälfte vom Spiel gegen den SV Holthausen-Biene (0:0) an.

Doch Nordhorn machte zwischenzeitlich immer wieder deutlich, warum man als Aufsteiger in der Hinrunde so eine gute Rolle gespielt hat. Mit gepflegtem Passspiel kam Vorwärts vor das Lohner Tor. Nach 27 Minuten musste BWL-Verteidiger Tobias Niedfeld auf der Linie klären, danach rettete Torwart Jürgen Pundt doppelt gegen Jannis Staelbergs Schuss und den folgenden Kopfball von Florian Müller (34.).

Beide Teams blieben im Angriffsmodus. Dio Ipsilos köpfte nach Hegerfeld-Flanke aus zwei Metern neben das Tor (35.), ehe Smakolli mühelos das 2:0 nach einem uneigennützigen Querpass von Schneppe markierte (39). Doch Vorwärts wich nicht zurück. Staelberg traf aus 16 Metern zum Anschluss (45.) – und gab damit das Signal für den zweiten Durchgang, in dem der Neuling auf den Ausgleich drängte. Prompt schoss Dennis Nyhuis aus kurzer Entfernung nach passiver Abwehrarbeit zum 2:2 ein (51.). Jürgen Pundt vereitelte drei Minuten später das 2:3, als er gegen den quirligen Tobias Daalmann parierte.

Charakteristisch für die Partie: Auf der Gegenseite vollstreckte Schneppe nach einem Lohner Angriff rechts am Fünfmetereck eiskalt an Torwart Nico Prieto-Falk vorbei zum 3:2. Es gab weiterhin keine Atempause. Hegerfeld traf nach Ipsilos-Pass die Querlatte (70.), Jürgen Pundt verhinderte bei einer Nordhorner Doppelchance artistisch den Ausgleich (83.). BWL geriet in der Schlussphase schwer unter Druck.  Wie gerufen kam da das 4:2 durch Smakolli per Abstauber nach einem langen Sprint plus Torschuss von Schneppe (88.). Da war dann Ruhe.

Daniel Dauny war froh über den Sieg, der nach einem hohen läuferischen Aufwand erzwungen wurde: „Ich glaube, auf Platz eins mit dem tiefen Boden hätten wir das Spiel verloren.“

Überblick
Lohne - Vorw. Nordhorn 4:2

Lohne:
Pundt - Niedfeld, Bröring, Hofmann, Meyer (46. Bramscher) - Schneppe, Oevermann, Westerhoff (80. Olberding), Hegerfeld - Ipsilos (71. Wulfing), Smakolli.
Nordhorn: Pietro-Falk - Heils, Thiele, Schrader, Veltmaat - Müller, Staelberg - Hood (78. Koops), Nyhuis, Ten-Hagen (62. Frieling) - Daalmann.
Tore: 1:0 Smakolli (15.), 2:0 Smakolli (39.), 2:1 Staelberg (45.), 2:2 Nyhuis (51.), 3:2 Schneppe (58.), 4:2 Smakolli (87.).
Zuschauer: 200.
Nächstes Spiel: Freitag (4. März/19.30 Uhr) beim SC Melle.

Im Bild:
Kompetenzgerangel: Die Lohner Felix Oevermann (links) und Christian Bröring beim gemeinsamen Kopfballversuch im Nordhorner Strafraum.

Foto: Schikora



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