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Neuigkeiten vom Verein

16.09.2015 l Regen verschont Triathleten am Heidesee
284 Starter bescheren BW Lohne neuen Teilnehmerrekord / Münchner Tim Wolf gewinnt Olympische Distanz
Mit dem Dammer Clemens Sandscheper schaffte es ein alter Bekannter auf Platz drei. Auch die Kandidaten aus dem Expertentraining schlugen sich wacker.

Die Erkenntnis des Wochenendes formulierten die Organisatoren des 4. Triathlons Dammer Berge am Tag danach auf ihrer Homepage: „Eins wissen wir jetzt ganz genau: Petrus ist ein Triathlet!“ In der Nacht zuvor hatte es wie aus Kübeln geschüttet, und als die Helfer Stunden nach der letzten Zielankunft mit dem Abbauen fertig waren und die letzten Sachen in ihren Autos verstaut hatten, fing es wieder an zu regnen. Doch dazwischen: trockenes, sonniges Spätsommerwetter, wie man es sich als Veranstalter wünscht. Nur das Wasser im Heidesee war mit 18,9 Grad recht frisch. „Da waren einige doch froh, dass sie einen Neoprenanzug anhatten“, berichtete Tobias Penski aus dem Orga-Team von BW Lohne.

„Von sechs Uhr morgens bis vier Uhr nachmittags war es trocken. Das war top“, freute sich Mitorganisator Rainer Haskamp. Er zog auch sonst ein begeistertes Fazit des Events, dessen Erlös an die OV/KSB-Aktion „Sportler gegen Hunger“ fließen soll. „Es ist perfekt gelaufen. Das war die beste Veranstaltung, die wir bisher gemacht haben.“

Von den Niederschlägen in der Nacht ließen sich die Sportler nicht abschrecken. 284 Ausdauerathleten tauchten am Ende in den Ergebnislisten auf, darunter 43 Staffeln mit je drei Teilnehmern. Die 300er Marke wurde damit zwar knapp verfehlt, dennoch war dies ein neuer Teilnehmerrekord. In den vergangenen beiden Jahren wurden jeweils rund 250 Finisher gezählt.

Die Teilnehmer kamen zum Teil von weit her. Für die stärkste Leistung des Tages sorgte ein Gast aus Bayern: Regionalliga-Starter Tim Wolf (München) gewann die Olympische Distanz in 2:09:10 Stunden. Rainer Haskamp war beeindruckt: „Er ist die 1500 Meter unter 20 Minuten geschwommen. Das gibt es selbst in der Regionalliga nicht oft. Und am Ende ist er die 10 Kilometer noch unter 40 Minuten gelaufen.“ Doch auch ein alter Bekannter aus dem Kreis Vechta schaffte es aufs Siegerpodest: Ironman Clemens Sandscheper aus Damme und mittlerweile in Köln lebend, kehrte an den Heidesee zurück, wo er vor 30 Jahren mit dem Triathlon begonnen hatte, und lieferte mit 2:18:13 h eine Klassezeit ab.


Auf der Sprintdistanz triumphierte der Bohmter Matthias Hüsemann (1:05:44 h) zum dritten Mal in Folge. Patrick Hake, einer der wenigen Athleten von BW Lohne, die starten durften, wurde in 1:09:58 h Fünfter.

Aber auch die im Rahmen einer OV-Aktion in einem Expertentraining vorbereiteten Kandidaten schlugen sich glänzend. Der Dammer Jens Krolage kam in 1:16:39 h als 23. ins Ziel und unterbot damit noch einmal seine gute Zeit aus dem Vorjahr (1:19:10). „Jens ist wirklich über die Straße geflogen“, schwärmte Tobias Penski. Jane Tapke-Jost aus Bakum-Südholz verausgabte sich völlig und kam in 1:29:52 als 16. unter 32 Frauen an. „Sie war fertig, aber glücklich“, berichtete Rainer Haskamp und sprach von einer „super tollen Leistung“. Die Staffel mit Hannah Wigger, Claudia Rießelmann und Thomas Wigger schlug sich als 15. unter 43 Dreierteams in 1:17:09 h super.

Besonders freuten sich die Organisatoren über die familiäre Atmosphäre der Veranstaltung. „Im Wettkampf schenken sie sich gar nichts, aber davor und danach hilft jeder jedem. Und nachher liegen sich die in den Armen, die sich vorher bekämpft haben“, berichtete Rainer Haskamp. Auch der Elan der Macher ist ungebrochen. „Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr“, sagte Haskamp. Die fünfte Auflage des Events soll wieder am zweiten September-Wochenende stattfinden. Sollte es nächstes Jahr unterhalb der Landesliga wie angedacht eine Verbandsliga geben, wollen sich die Lohner dafür mit ihrem Triathlon als Ausrichter bewerben.

Info:
Video auf www.facebook.com/OVonline.
Auf der Homepage www.triathlon-dammer-berge.de soll es in Kürze auch ein Drohnen-Video vom Wettkampf geben.

Bild 1: Hinein ins kühle Nass: Das Wasser des Holdorfer Heidesees war mit 18,9 Grad recht frisch.

Bild 2: Kappe ab, jetzt zum Rad: Die erste Etappe ist geschafft.

Bild 3: Hightech in der Wechselzone: Technisch sind Triathleten in der Regel bestens ausgestattet, auch am Heidesee.

Fotos: Schikora

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