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Neuigkeiten vom Verein

02.06.2012 l Showdown mit Vorteil für BW Lohne
Fernduell imBezirksliga-Finale / BWL-Kapitän sieht seinTeam80:20 vorn / TVD-Kapitän hofft auf eine 10:90-Chance
Der Fall ist klar: BW Lohne (74 Punkte, +56 Tore) reicht in Emstek ein Unentschieden zum Titelgewinn, der Verfolger TV Dinklage (71 Punkte, +63 Tore) muss in Friesoythe gewinnen und hoffen, dass Lohne verliert.

Showdown am Sonntag um 15.00 Uhr im Fernduell um die Meisterschaft in
der Fußball-Bezirksliga: BW Lohne muss in Emstek nur seinen Vorsprung ins Ziel bringen, um den Titelgewinn 2010 und den Aufstieg in die Landesliga zu wiederholen. Parallel muss Verfolger TV Dinklage zuerst seine Pflicht bei Hansa Friesoythe erledigen und dann auf einen Lohner Ausrutscher hoffen.

„Wir haben alles in eigener Hand und personell kann ich aus dem Vollen schöpfen“, blickt Lohnes Trainer Dirk Siemund dem Finale zuversichtlich entgegen. Auch sein Dinklager Kollege Matthias Lünsmann ist nach zuletzt sieben Siegen in Serie ebenfalls guten Mutes. Seine Sorge vor dem Finale: „Tobias Blömer und Michael Burhorst fallen aus. Unsere Innenverteidigung geht auf dem Zahnfleisch.“

Vor dem Showdown beantworteten die beiden Kapitäne Christian Bröring (BW Lohne) und Tobias Schwermann (TV Dinklage) vier Fragen zum Finale.

Wie beziffern Sie die Titelchance Ihres Teams in Prozent?

Bröring: Ich bin guter Dinge und würde mal so sagen – 80:20. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir es packen. Wir brauchen ja nur ein Unentschieden und Dinklage hat ja auch noch nicht gewonnen.

Schwermann: Ganz schwer zu sagen. Lohne reicht ja ein Unentschieden. Wir sind ja auf Lohne angewiesen, und wir haben die schwierigere Aufgabe in Friesoythe, da gewinnst du ja nicht einfach so. Ich würde sagen so etwa 10:90.

Was spricht im Titelfinale für Ihre Mannschaft?

Bröring: Dass wir eine ganz konstante Saison gespielt haben. Nicht die überragenden Leistungen, aber wir haben nur ein Spiel in der Hinrunde in Osterfeine verloren.Auch in der Rückrunde, als es nicht so lief, gab es keine Niederlage. Zumindest ein Unentschieden haben wir immer geholt. Was nicht heißt, dass wir in Emstek auf ein Unentschieden aus sind. Wir werden auf Sieg spielen.

Schwermann: Dass wir seit Ostermontag kein Spiel verloren haben, nicht mal einen Punkt haben wir abgegeben. Dabei haben wir einige Ausfälle wie Markus Espelage oder Steffen Gaußelmann kompensiert.Wir sind daher sehr selbstbewusst. So eine Serie gibt zusätzlichen Schwung. Und zuletzt in der Woche das Spiel bei Cloppenburg II, das wir in letzter Minute gedreht haben. Eine tolle Energieleistung, die für die Mannschaft spricht.

Es hätte für Ihr Team vor diesem Finale besser aussehen können. Was lief nicht so rund?

Bröring: Ende der Hinserie haben wir unser besten Leistungen gezeigt, da waren wir acht Punkte weg. Zu Beginn der Rückrunde hatten wir einiges an Verletzungspech, so hat uns Julius Liegmann richtig gefehlt. Da haben wir sicher einige Punkte liegen gelassen. Andererseits konnten wir das auch irgendwie gut kompensieren, alle haben an einem Strang gezogen. Gegen Emstekerfeld haben vier, fünf Stammkräfte gefehlt, aber die anderen haben das richtig gut gemacht.Es gab zwar nur ein 1:1, aber für mich war das die Wende. Da hab’ ich gesagt: Jungs, wir sind auf dem richtigen Weg und immer noch vorn.

Schwermann: Ganz klar zu Saisonbeginn. 1:1 in Emstek, dann spielfrei und dann 0:1 in Lohne verloren. Nach drei Spieltagen hatten wir nur einen Punkt auf dem Konto und hinkten die ganze Saison hinterher. Aber wir haben nie an uns gezweifelt, immer an uns geglaubt und dafür gearbeitet. Rückschläge gab es so eigentlich nicht. Acht Punkte Rückstand sind ja ’ne Hausnummer. Aber wir haben nicht auf Lohne geschaut, sondern nur auf uns. Damit haben wir wohl richtig gelegen. Wir waren an keinem Spieltag auf Platz eins, aber wenn’s jetzt so sein sollte, okay.

Hand aufs Herz: Was spricht im Titelrennen für Ihren Gegner?

Bröring: . . . dass sie im Moment die Siegesserie haben. Ich habe sie einige Male gesehen. Was mich beeindruckt, ist, dass sie den Ausfall von Steffen Gaußelmann so gut kompensieren. Sie machen zurzeit halt die entscheidenden, einfachen Tore.

Schwermann: . . . dass die Lohner Landesliga-Niveau haben, einen starken Kader und eine tiefe Bank. Sie hatten auch einige Ausfälle, das hat sie überhaupt nicht geschockt. Das spricht dafür, dass sei eine tolle Mannschaft haben. Und ihnen reicht natürlich schon ein Unentschieden

Im Bild:

Vorteil BW Lohne: Der Spitzenreiter mit Julius Liegmann (links) und Michael Burhorst hat beim Angriff auf den Titel die Nase vorn, die Dinklager mit Tobias Blömer und Florian Erk (rechts) sind auf Schützenhilfe angewiesen.

Foto: Vollmer
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